Verklebte Simse an einer Gründerzeitfassade in St. Johann, weiße Schlieren über einer Toreinfahrt in Mitte oder Tauben, die unter dem Vordach eines Werksbaus in Burbach ein und aus fliegen: Wo sich Stadttauben dauerhaft niederlassen, leiden Bausubstanz und Hygiene mit jedem Monat. In Saarbrücken klärt Seibel365 zuerst am Telefon mit Ihnen, an welchen Stellen die Tiere sitzen, was sie dorthin zieht und welche tierschutzkonforme Abwehr an Ihrem Gebäude dauerhaft trägt. Ziel ist dabei nie, den Tauben zu schaden, sondern ihre Lieblingsplätze so zu verändern, dass sie diese von selbst aufgeben.

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Warum Stadttauben zum Problem werden

Der eigentliche Ärger geht selten von den Vögeln selbst aus, sondern von ihren Hinterlassenschaften. Taubenkot ist aggressiv und säurehaltig; er frisst sich über Monate in Naturstein, Putz, Fugen, Metall und Lackflächen und hinterlässt zuerst Flecken, dann bleibende Schäden an Fassaden, Simsen, Fensterbänken, Balkonen und Dächern. Verstopfen Nistmaterial und Kot zusätzlich Dachrinnen und Fallrohre, staut sich das Regenwasser und findet neue Wege ins Mauerwerk.

Nicht zu unterschätzen ist außerdem das hygienische Risiko: In Nestern, Federn und Kot können sich Taubenzecken, Milben und Krankheitserreger einnisten. Eine einzelne Taube, die kurz auf dem Dachfirst rastet, ist damit noch kein Grund zur Beunruhigung. Zum echten Problem wird es erst, wenn ein Platz dauerhaft zum Sitz- und Brutquartier wird – dann summiert sich der Schaden nach und nach, und ein frühes, besonnenes Eingreifen lohnt sich.

Tierschutzkonforme Abwehr statt Bekämpfung

Als Tiere stehen Tauben unter Schutz; sie zu verletzen oder zu töten ist nicht erlaubt. Wirksam wird die Abwehr deshalb über einen anderen Weg: Man versperrt den Tieren die begehrten Plätze und sperrt sie aus, statt gegen sie vorzugehen. Bewährt haben sich dafür rein mechanische Systeme, die bei fachgerechter Montage weder verletzen noch einklemmen:

  • Netze verschließen Balkone, Lichthöfe, Nischen, Innenhöfe oder komplette Fassadenabschnitte flächig und auf Dauer
  • Spanndrähte liegen fein über Simsen, Kanten und Vorsprüngen und nehmen den Tieren die Landefläche, ohne stark aufzutragen
  • Spikes und Sitzdorne besetzen Anflug- und Sitzkanten so, dass keine Taube mehr sicheren Halt findet
  • flankierend verschwinden erreichbare Futterquellen, und offene Einschlupfstellen werden dichtgemacht

Dabei gilt: Kein System darf ein Tier verletzen oder einklemmen – das ist bei fachgerechter Auslegung und Montage der entscheidende Punkt. Geschützt sind zudem besetzte Nester und laufende Brutzeiten. Brütet bereits eine Taube auf Eiern oder versorgt Jungtiere, wird das einbezogen und der passende Zeitpunkt gemeinsam mit Ihnen gewählt, statt übereilt zu handeln. Welche Kombination an Ihrem Bauteil greift, ergibt sich erst nach der Beurteilung und nicht nach Schema F. Und wo es breiter um den Schutz von Dach und Gebäude vor Tieren geht, taucht in Saarbrücken auch der Marder immer wieder auf.

Fachliches Vorgehen

  • Alle Sitz-, Anflug- und Brutstellen sowie die am stärksten verschmutzten Zonen am Bau kartieren
  • Feststellen, ob aktuell Nester belegt sind und ob eine Brutzeit den Zeitplan bestimmt
  • Auslöser wie erreichbares Futter, offene Nischen und Schlupflöcher unter die Lupe nehmen
  • Für jedes Bauteil das richtige tierschutzkonforme System – Netz, Spanndraht oder Spikes – bestimmen
  • Möglichst unauffällig und substanzschonend montieren, was an Denkmalfassaden besonders wiegt
  • Belastete Flächen staubfrei und mit passender Schutzausrüstung säubern
  • Zeigen, worauf bei der Nachkontrolle zu achten ist, damit die Abwehr dauerhaft trägt

Eine tragfähige Lösung nimmt immer alle beliebten Plätze zugleich in den Blick. Bleibt auch nur eine attraktive Kante offen, rücken die Tiere häufig nur ein Stück weiter – das Problem verschiebt sich dann bloß, statt zu verschwinden.

Ablauf der Taubenabwehr

  1. Am Telefon schildern: Um welches Gebäude geht es, an welchen Stellen sitzen die Tiere, wo wird genistet und wie ausgeprägt ist die Verschmutzung?
  2. Einschätzen: gemeinsam bestimmen, wo die Tauben sitzen, was sie anzieht und ob Nester derzeit besetzt sind.
  3. Vorgehen festlegen: die geeigneten, tierschutzkonformen Systeme auswählen und den richtigen Zeitpunkt vereinbaren.
  4. Anbringen und reinigen: die Abwehr fachgerecht montieren und verschmutzte Bereiche befeuchtet sowie mit Schutzkleidung säubern.
  5. Nachsehen: die Wirkung überprüfen und nachbessern, falls sich neue Sitzplätze abzeichnen.

Taubenkot fachgerecht und ohne Staub entfernen

Besondere Sorgfalt gilt der Reinigung. Trockener Taubenkot gehört niemals mit dem Besen zusammengekehrt oder aufgewirbelt, denn dabei lösen sich feine Staubpartikel, über die Erreger und Sporen eingeatmet werden können. Stattdessen wird der Kot zuerst befeuchtet und dann mit geeigneter Schutzkleidung – Handschuhen und Atemmaske – abgetragen und vorschriftsmäßig entsorgt. Erst wenn die Fläche wirklich sauber ist, sitzen die Abwehrsysteme fest und halten zuverlässig.

Tauben in Saarbrücken: Fassaden, Simse und Denkmalsubstanz

Im Zentrum von Saarbrücken – in Mitte und in den Gründerzeitzeilen von St. Johann rund um den St. Johanner Markt – bieten hohe Fassaden, reich gegliederte Gesimse, Vorsprünge und tiefe Fensterbänke unzählige Sitz- und Nistgelegenheiten. Rund um das Bahnhofsumfeld kommen stark frequentierte Flächen, Vordächer und Verkehrsbauten hinzu, an denen sich Tauben gern sammeln. Gerade an barocker und denkmalgeschützter Bausubstanz kommt es auf jedes Detail an: Die Systeme müssen die Tiere fernhalten, ohne die Substanz anzugreifen oder das Erscheinungsbild zu stören.

In den industriell geprägten Stadtteilen Burbach und Malstatt verschiebt sich das Bild zu Hallen, Werks- und Nebengebäuden, Vordächern und Stahlträgern, unter denen Tauben geschützt sitzen und brüten. Eine Taube im Straßenbild ist dabei nie schon der Beweis für einen Befall am eigenen Haus – entscheidend bleibt stets, wo genau sich die Tiere über Wochen niederlassen.

Kostenlose Beratung vor der ersten Maßnahme

Wie umfangreich eine Taubenabwehr ausfällt, ist von Fall zu Fall verschieden – ein paar Meter Sims verlangen anderes als eine durchgehend zu vernetzende Hoffassade. Was den Aufwand bestimmt, sind Art und Ausmaß des Befalls, die Erreichbarkeit der betroffenen Stellen, das gewählte Verfahren, die Größe des Objekts und etwaige Nachkontrollen. Eine belastbare Zahl vorab wäre unseriös. Schildern Sie Ihre Lage deshalb kostenlos und unverbindlich am Telefon; den individuellen Preis besprechen wir, bevor gearbeitet wird. Mehr zu den Kosten.

Häufige Fragen zu Tauben

Dürfen Tauben überhaupt vertrieben werden?

Getötet oder verletzt werden dürfen sie nicht – ihnen die Sitz- und Nistplätze zu nehmen, ist dagegen zulässig. Zu beachten sind besetzte Nester und laufende Brutzeiten. Deshalb steht am Anfang immer die Beurteilung der Lage, und der Zeitpunkt wird gemeinsam festgelegt.

Was hält Tauben am zuverlässigsten fern?

Am besten wirken fachgerecht montierte mechanische Systeme – Netze, Spanndrähte und Spikes – zusammen mit dem Entfernen von Futterquellen. Entscheidend ist, dass sämtliche bevorzugten Plätze auf einmal gesichert werden; bleibt eine Kante frei, weichen die Tiere nur ein Stück weiter aus.

Wie gefährlich ist Taubenkot?

Trockener Kot kann beim Aufwirbeln Staub mit Erregern und Sporen freisetzen, der eingeatmet wird. Er gehört nicht trocken zusammengekehrt, sondern angefeuchtet und mit Schutzausrüstung abgenommen. Größere oder stark verschmutzte Flächen überlässt man besser der Fachkraft.

Nehmen Netze und Spikes den Tieren oder der Fassade Schaden?

Nein. Richtig montierte Netze, Drähte und Spikes fügen den Tauben keinen Schaden zu und lassen sich substanzschonend anbringen. An barocker und denkmalgeschützter Fassade wird zusätzlich auf möglichst unauffällige, zurückhaltende Lösungen geachtet.

Was kostet die Taubenabwehr in Saarbrücken?

Das lässt sich erst nach der Beurteilung sagen, da Umfang, Zugänglichkeit und gewähltes System den Ausschlag geben. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich; der individuelle Preis wird vor Arbeitsbeginn abgestimmt.

Ihr Taubenproblem telefonisch einordnen lassen

Sagen Sie kurz, um welches Gebäude es geht, wo genau die Tauben sitzen oder brüten und wie weit die Verschmutzung fortgeschritten ist. Schon dieses Gespräch zeigt, welche tierschutzkonforme Abwehr sich anbietet. Einen festen Termin stimmen wir danach und nach Prüfung der Verfügbarkeit ab; wir kümmern uns schnellstmöglich.

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